Anträge
Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen mit Wohnsitz oder Geschäftssitz im Gebiet von Gelsenkirchen oder andere Antragsteller, wenn sich das Fördervorhaben im Gebiet von befindet.
Der Antrag auf Förderung eines Projektes ist unter Verwendung eines Antragsvordruckes an die Heinz Urban Stiftung zu richten.

Antragsfristen
Projekt- und Förderanträge sind grundsätzlich bis zum 31. Januar eines jeden Jahres für die Frühjahrssitzung und für die Herbstsitzung bis spätestens 31. August eines jeden Jahres einzureichen.

Ausschlusskriterien
- Projekte, die eine Förderung aus unterschiedlichen Finanzierungsquellen erfahren, die mehr als 100 % ausmacht;
- Förderanträge, die außerhalb des Förderspektrums der Stiftung liegen werden von vornherein durch den Vorstand abgelehnt und unterliegen nicht der weiteren Prüfung durch die Stiftung

Bewilligung
Jede Antragstellerin/jeder Antragsteller erhält über den ihm bewilligten Zuschuss einen Bewilligungsbescheid, der erst dann wirksam werden kann, wenn sich der Empfänger mit den Förderrichtlinien und –kriterien schriftlich einverstanden erklärt hat. Diese Erklärung ist bereits mit der Antragstellung abzugeben. Die Bewilligung kann auch unter Auflagen und Bedingungen erfolgen. Es gilt der Grundsatz, dass eine nachträgliche Finanzierung in einem Projekt für das laufende Haushaltsjahr nicht möglich ist.

Höhe der Förderung
Die Höhe der Förderung wird in Einzelfallentscheidungen vom Kuratorium festgelegt. Der Zuwendungsempfänger/ die Zuwendungsempfängerin bestätigt den Empfang der Zuwendung und erklärt die ordnungsgemäße, dem Antrag und Zuwendungsbescheid entsprechende Verwendung auf einem Vordruck der Heinz Urban Stiftung. Die Projektförderung kann zeitlich befristet werden.

Verwendungsnachweis
Die Trägerin/der Träger der geförderten Maßnahme hat innerhalb von drei Monaten nach Abschluss der Maßnahme einen Verwendungsnachweis vorzulegen, anhand dessen nachvollzogen werden kann, ob die Zuwendung zweckentsprechend verwendet worden ist.

Rückzahlungspflicht
Eine Rückzahlungspflicht an die Heinz Urban Stiftung besteht, wenn
• der Zuwendungsempfänger/die Zuwendungsemfängerin falsche Angaben gemacht hat und gemachte Auflagen der Stiftung nicht einhält,
• Mittel nicht gemäß Projektantrag verwendet wurden,
• dem Projektträger die Förderwürdigkeit verloren geht,
• Mittel alsbald nach dem Eingang für fällige Zahlungen nicht verwendet werden,
• sich neue Förderungsquellen für die Projektförderung ergeben,
• die Projektträgerin/der Projektträger für ein Projekt aus unterschiedlichen Finanzierungsquellen eine Förderung erhält, die mehr als 100 % ausmacht,
• ausgezahlte Fördermittel nicht benötigt werden,
• und letztlich die Projektträgerin/der Projektträger nicht den Verwendungsnachweis bei der Heinz Urban Stiftung vorlegt.


Bericht über Förderprojekte
Die Stiftung ist berechtigt, in ihrem Geschäftsbericht oder anderen Publikationen über alle Fördermaßnahmen im Einzelnen in Wort und Bild zu berichten.

Richtlinien und Antragsformular

Geförderte Projekte

Die Heinz-Urban-Stiftung hat seit 2007 bereits über 40 Projekte gefördert. Hier ein paar Beispiele:

- Unterstützung eines Zeltlagers für Jugendliche in Kroatien

- Förderung des Vereins "Kinder- und Jugendcamp Haard e.v." für die Betriebskosten der dortigen Hütten

- Förderung einer Fortbildung von ehrenamtlichen HerlferInnen des Ferdinand-Lassalle-Haus in Hüllen

- Förderung der Mädchengruppe im Fritz-Steinhoff-Haus in Bismarck

- Unterstützung einer Osterfreizeit in Oer-Erkenschwick für Kinder

- Förderung eines Breakdance-Projektes im Erich-Ollenhauer-Haus in der Resser-Mark

- Unterstützung eines Zeltlagers für Kinder und Teenies auf Föhr